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Datenschutzhinweise
Diese Hinweise beschreiben die Verarbeitung beim Betrieb von PhantomLink und auf diesen Informationsseiten.
Verantwortlicher und Kontakt
Fatih Karabacak
fatih-kara58@t-online.de
Für Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit oder Widerspruch gegen eine auf berechtigten Interessen beruhende Verarbeitung kannst du diese Adresse nutzen. Die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen gelten. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.
Gerätefreigabe und Kontakte
PhantomLink ist ein geschlossener Kommunikationsdienst. Das Gerät erzeugt seine Schlüssel lokal. Für eine Freigabe verarbeitet der Server Gerätekennungen, öffentliche Schlüssel, den von dir angegebenen Anfragenamen sowie Antrags-, Freigabe- und Widerrufsdaten. Berechtigte Administratoren können Geräteanfragen prüfen. Dein angegebener Name ist keine automatisch verifizierte Identität.
PhantomLink-Kontaktanfragen, angegebene Kontaktnamen, Sender- und Empfängerkennungen sowie Entscheidungen über Anfragen bilden Kontaktbeziehungen auf dem Server ab. Die App importiert nicht dein iOS-Systemadressbuch.
Diese Daten dienen der Bereitstellung des angefragten Zugangs und der Kommunikation (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Sicherheits- und Widerrufsnachweise dienen außerdem dem Schutz des geschlossenen Dienstes und der Verhinderung unberechtigter Zugriffe (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO).
Nachrichten, Bilder, Audio und weitere Dateien
Die App verschlüsselt Nachrichten und ausgewählte Medien oder Dateien auf dem Gerät vor dem Versand. Die privaten Nachrichtenschlüssel werden nicht zur Entschlüsselung an den Relay-Server übertragen. Für die Zustellung verarbeitet der Server dennoch lesbare Metadaten: unter anderem Sender- und Empfängerkennungen, Zeitangaben, Dateitypen, Dateinamen und Größen. Empfänger können erhaltene Inhalte auf ihren eigenen Geräten speichern oder weitergeben.
Ausstehende Nachrichten und verschlüsselte Mediendateien haben im laufenden Zustelldienst eine Gültigkeit von bis zu 24 Stunden. Medien können nach einer abgeschlossenen Übertragung früher vom Relay entfernt werden. Diese Zustellfrist ist keine Zusage, dass alle Metadaten, Sicherungskopien oder Kopien auf Empfängergeräten zu diesem Zeitpunkt gelöscht sind.
Auch die Gültigkeit einer Geräteanfrage ist von der Aufbewahrung der Daten zu unterscheiden. Angegebene Namen können bis zu einer späteren Bereinigung bestehen bleiben. Persistierte Kontaktanfragen, Freigaben und Widerrufe fallen nicht unter eine allgemeine 24-Stunden-Löschfrist.
Audioanrufe und Benachrichtigungen
Audioanrufe verwenden WebRTC und die PhantomLink-Verbindungsserver. Dabei können Netzwerkadressen, Teilnehmer- und Anrufkennungen, Verbindungszeiten und übertragene Datenmengen verarbeitet werden. Die App bietet keine Aufnahme- oder Archivfunktion für Gesprächsaudio.
Push-Benachrichtigungen werden über Apple Push Notification service (APNs) zugestellt. Dafür werden gerätebezogene Push-Tokens und Zustellinformationen verarbeitet. Normale Benachrichtigungen enthalten keinen Nachrichtentext. Anrufbenachrichtigungen enthalten technische Anruf- und Gerätekennungen.
Lokale Daten und Berechtigungen
Identitätsschlüssel werden lokal in der Keychain gespeichert. Kontakte, Nachrichten und Medien liegen auf dem Gerät; bei einer Datenmigration wird eine geschützte lokale Sicherung angelegt. Mikrofon und Kamera werden erst nach Systemfreigabe verwendet. Die Fotoauswahl erfolgt über die Systemauswahl. Es wird nicht automatisch dein gesamtes Fotoalbum übertragen. Du kannst erteilte Berechtigungen in den Geräteeinstellungen ändern.
Eine persönliche Bestätigung mit Face ID, Touch ID oder Gerätecode erfolgt über das Betriebssystem. Die App erhält keine biometrische Vorlage.
Hosting, E-Mail und weitere Dienstleister
Die PhantomLink-Serverinfrastruktur wird bei Hetzner betrieben. Apple stellt Betriebssystem-, App-Store- und Push-Dienste bereit und kann dabei Daten nach seinen eigenen Datenschutzhinweisen verarbeiten.
Wenn du per E-Mail Kontakt aufnimmst, werden deine Nachricht, Absenderdaten und von dir beigefügte Inhalte über die beteiligten E-Mail-Anbieter verarbeitet, um dein Anliegen zu bearbeiten. E-Mail ist nicht der verschlüsselte PhantomLink-Chatkanal. Für Supportnachrichten besteht derzeit keine im Produkt implementierte automatische Aufbewahrungsfrist.
Technische Betriebsdaten
Für Verbindungen und den Schutz vor Missbrauch werden technische Daten wie IP-Adressen verarbeitet. Die PhantomLink-API und diese Informationsseiten schreiben nach der geprüften Konfiguration keine gewöhnlichen Nginx-Zugriffsprotokolle. Technische Fehler können dennoch im Nginx-Fehlerprotokoll erscheinen. Dieses wird täglich rotiert und mit 14 Rotationen verwaltet.
TURN-Verbindungsdienste und der App-Dienst können Betriebsinformationen im Systemjournal vorhalten. Dafür ist keine feste maximale Aufbewahrungsdauer konfiguriert. Auch eine Logrotation ist keine Garantie, dass sämtliche technischen Daten nach 14 Tagen gelöscht sind. Zusätzlich aktivierte Debugprotokolle können Gerätekennungen und Ereignisse enthalten. Die Protokolle dienen dem Betrieb und der Sicherheit, nicht einer in der App eingebauten Werbe- oder Analyseauswertung.
Aufbewahrung und Löschen
Zulassungs-, Widerrufs- und Sicherheitsdaten werden getrennt von verschlüsselten Nachrichten verarbeitet. Sie bleiben bestehen, soweit sie für den aktiven Zugang, die Verhinderung einer erneuten Nutzung widerrufener Berechtigungen oder die Klärung von Sicherheitsvorfällen erforderlich sind. Für diese Daten besteht derzeit keine automatische einheitliche Löschfrist. Sicherungskopien für Migration und Wiederherstellung werden getrennt verwaltet und sind nicht durch die 24-Stunden-Zustellfrist abgedeckt.
Die Funktion „Identität zurücksetzen“ widerruft die bisherige Berechtigung, bereinigt den lokalen Chat- und Kontaktbestand und legt eine neue Identität an. Sie ist keine vollständige automatische Löschung sämtlicher Serverdaten oder Sicherungen. Ab Build 15 stellst du deinen Löschauftrag mit „Zugang und Daten löschen“ direkt in der App. Der vom Server angenommene Auftrag erfasst auch die Bearbeitung zugehöriger Betreibersicherungen.
Betreibersicherungen mit den zu löschenden Daten werden spätestens 30 Tage nach Annahme deiner In-App-Löschanfrage durch den Server bereinigt oder entfernt. Der Betreiber führt diese gesonderte Bearbeitung manuell durch und dokumentiert ihren tatsächlichen Abschluss. Eine zusätzliche E-Mail oder Kontaktaufnahme ist für die Bearbeitung nicht erforderlich und verschiebt den Fristbeginn nicht.
Die App bestätigt die lokale und aktive Serverbereinigung getrennt; sie bestätigt den Abschluss der Betreibersicherungen derzeit nicht automatisch. Der Betreiber teilt den tatsächlichen Abschluss über einen bereits vorhandenen berechtigten persönlichen Kontaktweg mit, soweit ein solcher besteht. Ein fehlender Kontaktweg verzögert weder die Bearbeitung noch die 30-Tage-Frist. Für Rückfragen zum Stand kannst du den Betreiber freiwillig kontaktieren.
Blockieren und Missbrauch melden
Ab Build 15 werden Blockierungen mit den beteiligten Gerätekennungen, der Richtung und einer Revisionsnummer lokal und auf dem Server gespeichert. Sie bleiben bis zur Aufhebung oder einer passenden Löschung bestehen. Eine Sperre verhindert neue Kommunikationsaufträge; bereits erhaltene Daten oder begonnene Übertragungen werden nicht zurückgeholt.
Eine freiwillige Missbrauchsmeldung enthält deinen Bericht, die öffentliche Gerätekennung des gemeldeten Kontakts und beim E-Mail-Versand deine Absenderdaten. Die App hängt keine Chats, Medien oder Schlüssel automatisch an. Erst deine Bestätigung im E-Mail-Programm versendet die Meldung. Für E-Mail gelten die oben beschriebenen gesonderten Verarbeitungs- und Aufbewahrungsgrenzen.
Eigene Löschung ab Build 15
„Zugang und Daten löschen“ ist ein eigener Vorgang und nicht „Identität zurücksetzen“. Nach deiner ausdrücklichen Bestätigung wird ein nachweisgebundener Löschauftrag erstellt. Ein angenommener Serverauftrag widerruft die betreffende Berechtigung. Die App bereinigt ihre eigenen lokalen Kontakte, Chats, Medien, Schlüssel und Migrationssicherungen. Offene Schritte lassen sich nach einer Unterbrechung fortsetzen. Es entsteht nicht automatisch eine neue Identität.
Die App unterscheidet lokale Bereinigung und aktive Serverbereinigung. Nach erfolgreicher aktiver Serverbereinigung werden eigene aktive Zustell-, Token-, Antrags- und zugeordnete Daten entfernt oder auf notwendige Schutzbelege reduziert. Betreibersicherungen und externe Betriebsprotokolle sind damit nicht automatisch gelöscht.
Minimale Lösch- und Wiederaufnahmenachweise, gesperrte Identifikator- oder Schlüsselhashes sowie Schutz gegen wiederholte Nutzung alter Freigaben können bestehen bleiben. Solche Hashes sind nicht als anonym zu verstehen. Die 30-Tage-Frist für Betreibersicherungen ist keine pauschale Löschfrist für diese minimal notwendigen Schutzbelege. Sie bleiben nur bestehen, soweit sie für die Verhinderung einer erneuten Nutzung gelöschter oder widerrufener Berechtigungen und für Lösch- oder Wiederaufnahmebelege erforderlich sind; die Erforderlichkeit wird gesondert geprüft. Für sie besteht derzeit keine einheitliche automatische Löschfrist. Die oben beschriebenen Betriebsprotokolle werden gesondert behandelt; für sie wird hier keine allgemeine 30-Tage-Frist zugesagt. Abhängige Freigaben können ungültig werden; die vollständige Löschung anderer Geräte wird dadurch nicht zugesagt.
Für Auskunft, nicht erreichbare Geräte, weitere Löschung und offene Sicherungen kannst du den Betreiber kontaktieren. Erforderliche Sicherheitsnachweise und gesetzliche Aufbewahrungsgründe werden gesondert geprüft. Daten auf Empfängergeräten kann der Betreiber nicht entfernen. Es wird keine sichere physische Überschreibung aller Speichermedien zugesagt.
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Änderungen
Wenn sich Funktionen oder Datenverarbeitung ändern, werden diese Hinweise angepasst. Stand: 11. September 2026.